Allgemeine Geschäftsbedingungen
ALOHA CERAMIX GmbH & Co. KG, Krugbäckerstraße 1, 56424 Mogendorf – Stand 2026
§1 Geltungsbereich
Diese AGB gelten für alle Geschäftsbeziehungen mit Unternehmern (§14 BGB) und Verbrauchern (§13 BGB). Abweichende Bedingungen gelten nur bei schriftlicher Zustimmung.
§2 Vertragsschluss
Angebote sind freibleibend. Verträge entstehen durch Bestätigung oder Lieferung.
§3 Preise und Preisgleitung
Preise verstehen sich zzgl. MwSt. (B2B) bzw. inkl. MwSt. (B2C). Bei erheblichen Kostensteigerungen (Material, Energie, Transport) behält sich der Verkäufer eine Preisanpassung vor.
§4 Lieferung / Baustelle
Lieferung erfolgt frei Bordsteinkante. Kunde stellt geeignete Zufahrt sicher. Mehrkosten durch erschwerte Bedingungen trägt der Kunde. Abladen durch Kunden. Wartezeiten werden berechnet.
§5 Teillieferung
Teillieferungen sind zulässig und können separat berechnet werden.
§6 Annahmeverzug
Bei Nichtannahme: Lagerkosten, Risikoübergang und Schadensersatz möglich.
§7 Gefahrübergang
B2B: bei Übergabe an Spedition. B2C: bei Übergabe an Kunden.
§8 Branchenübliche Abweichungen
Farbabweichungen, Maßtoleranzen und Bruch sind branchenüblich und kein Mangel. Verschnitt trägt der Kunde.
§9 Paletten
Paletten werden berechnet oder müssen zurückgegeben werden.
§10 Eigentumsvorbehalt
Ware bleibt bis vollständige Zahlung Eigentum des Verkäufers.
§11 Weiterveräußerung
Unternehmer dürfen Ware im ordentlichen Geschäftsgang weiterverkaufen unter Eigentumsvorbehalt.
§12 Gewährleistung
Unternehmer: Rügepflicht (§377 HGB). Verbraucher: gesetzliche Rechte.
§13 Haftung
Unbeschränkt bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit und Personenschäden. Sonst beschränkt auf typische Schäden.
§14 Zahlung
Zahlung gemäß Rechnung. Verzug nach §§286, 288 BGB.
§15 Kredit / Bonität
Verkäufer kann Kreditlimits festlegen und Sicherheiten verlangen.
§16 Datenschutz
Verarbeitung personenbezogener Daten gemäß DSGVO.
§17 Gerichtsstand
Für Unternehmer: Sitz des Verkäufers.
§18 Schlussbestimmungen
Salvatorische Klausel. Deutsches Recht unter Ausschluss CISG.
§19 Bestellware
Keine Rücknahme bei individuell bestellter Ware, außer bei Mängeln. Für Verbraucher nur gemäß §312g BGB eingeschränkt.
§ 13 Bestellware / Sonderbeschaffung
1. Als Bestellware im Sinne dieser AGB gelten sämtliche Waren, die nicht dauerhaft lagernd geführt werden oder auf Kundenwunsch in spezifischer Ausführung, Menge, Farbe, Charge oder Zusammenstellung beschafft werden. Hierzu zählen insbesondere Boden- und Wandbeläge (z. B. Feinsteinzeug), Sanitärartikel sowie bauchemische Produkte.
2. Mit Auftragserteilung und spätestens mit Rechnungsstellung gilt die Bestellware als verbindlich für den Kunden beschafft und individuell zugeordnet. Eine Stornierung des Auftrags ist ab diesem Zeitpunkt ausgeschlossen.
3. Die Rücknahme von Bestellware ist ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere für Rückgaben gegen Gutschrift, Umtausch oder Rückerstattung des Kaufpreises.
4. Der Kunde trägt ab dem Zeitpunkt der Rechnungsstellung das wirtschaftliche Risiko der Nichtabnahme. Dies gilt auch dann, wenn die Ware auf Wunsch des Kunden beim Verkäufer eingelagert wird.
5. Gewährleistungsrechte bleiben unberührt. Eine Rücknahme erfolgt ausschließlich im Falle eines nachweisbaren Sachmangels im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften.
6. Für Unternehmer im Sinne des § 14 BGB gilt der vorstehende Ausschluss uneingeschränkt.
7. Gegenüber Verbrauchern gilt der Ausschluss der Rücknahme nur insoweit, als es sich um Waren handelt, die nicht vorgefertigt sind oder eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten wurden oder deren Beschaffung aufgrund spezifischer Kundenanforderungen erfolgt ist (§ 312g Abs. 2 Nr. 1 BGB). Die vorstehenden AGB in der Fassung vom 01.01.2016 sind Bestandteil jeden Lieferscheins und jeder Rechnung und gelten damit als zur Kenntnis genommen. Mit Annahme der dem Lieferschein zu Grunde liegenden Waren gelten diese als angenommen.
